Dr. Andreas Weiß
Chefarzt
Facharzt für Anästhesie
und Intensivmedizin
Tel.: 08381 / 809 0
Fax: 08381 / 811 64
Oberärzte:
(Foto folgt)
Dr. Bialczyk

Dr. Hauber

Dr. Neff
Bild folgt
Dr. Dietmar Majerand
Anästhesie und Operative Intensivmedizin
Ein erfahrenes Team von fünf Fachärzten und vier Anästhesieschwestern/-pflegern ist verantwortlich für Sicherheit und Schmerzfreiheit bei rund 3.500 operativen und diagnostischen Eingriffen pro Jahr.Vor der Narkose bespricht Ihr persönlicher Narkoseazt gemeinsam mit Ihnen das individuelle Anästhesieverfahren. Dabei spielen diese Faktoren eine Rolle:
- Art des Eingriffs
- Alter
- Gesundheitszustand
- individuelle Wünsche
Narkoseverfahren
Vollnarkose: nach dem Einspritzen eines Schlafmittels in die Vene wird die Narkose über Gesichts- bzw. Kehlkopfmaske oder einen Luftröhrenschlauch (Intubation) mittels Narkosegasen oder intravenösen Narkosemitteln fortgeführt.Regionalanästhesieverfahren:
- Spinalanästhesie: Einspritzen des lokalen Schmerzmittels (Lokalanästhetikum) in den Lendenwirbelkanal für Eingriffe „unterhalb des Bauchnabels“ wie Hüft- und Kniegelenkersatz, Leistenbruch, heute fast immer beim „Kaiserschnitt“)
- Periduralanästhesie: Einspritzen des Lokalanästhetikums in den Wirbelkanal und Einführen eines Katheters im Lenden- und Brustwirbelbereich insbesondere zur Schmerztherapie nach dem Eingriff, z. B. bei Darmoperationen oder zur weitgehend schmerzfreien Geburt.
- Blockaden von Nerven oder Nervengeflechten: z. B. im Hals- oder Achselhöhlenbereich bei OP's an Schulter und Arm.
Besonderen Wert legen wir auf Schmerzfreiheit des Patienten auch nach der Operation. Unsere nachoperative Schmerztherapie umfasst
- Patientenkontrollierte Schmerztherapie mittels spezieller Infusionspumpen (der Patient kann dabei die Menge des Schmerzmittels selbst bestimmen)
- Schmerzkatheter (elektrische Nervenstimulation in unmittelbarer Nähe von Nerven oder Nervengeflechten, z. B. „Halskatheter“ bei Schulteroperationen, um eine anschließende schmerzfreie Krankengymnastik zu ermöglichen)
- Rückenmarksnahe Katheter in der Brustwirbelsäule (sog. thorakaler Periduralkatheter, trägt bei größeren Bauchoperationen wesentlich zur schnelleren Erholung und Schmerzfreiheit nach der Operation bei)
